EU-Konferenz “Creativity and Innovation”
Ich bin in diesen Tagen in Brüssel bei einer großen EU-Konferenz zum Themenjahr “Kreativität und Innovation” in deren Rahmen ich auch das Projekt Civilmedia präsentiere.
Im Rahmen dieser Konferenz mit mehr als 500 Teilnehmenden wurde eine Projektplattform “gelauncht”.
EVE is the electronic platform for the dissemination and exploitation of results of projects supported by programmes implemented by the Education and Culture Directorate-General (DG).
EVE is a new tool available – from March 2009 – for project beneficiaries of the “Lifelong learning”, “Culture”, “Youth in Action” and “Citizenship” programmes, to have visibility on the European Union website. EVE will acquire much information as the projects develop and the results are introduced by the project coordinators.
Through its collaborative approach, the EVE platform is an innovative tool offering users a centralized vision of the majority of funded projects.
Empfehlenswert, wenn man sich einen Überblick über Projekte machen will.
Übrigens hat das Programm Europa für Bürgerinnen und Bürger auch eine neue Web-Site und gleichzeitig Kontaktstelle in Österreich bekommen.
Konzeption eines EU-Kulturprojekts für Blinde und Sehende mit Crowdsourcing
Ich bin gerade dabei ein EU-Kulturprojekt zu konzipieren, in dem Blinde und Sehende gemeinsam Audioproduktionen gestalten sollen. Meine Recherchen gestalten sich immer interessanter und ich bin nun gerade dabei potentielle PartnerInnen zu kontaktieren (eh schon etwas knapp bei der Frist am 1. Oktober). Bin aber zuversichtlich in ein paar Tagen mit der Arbeit am Antrag beginnen zu können.
Aus Neugier habe ich wieder einmal die Crowdsourcing-Plattform brainR.de eingesetzt, um nach Ideen zu fragen.
“brainR ist eine Plattform für Kreativität und Innovation im Web, die es jedem ermöglicht ein online Brainstorming durchzuführen, um so schnell und unkompliziert einen Lösungsansatz für eine Fragestellung zu bekommen.”
Ich fragte nach möglichen innovativen Aspekten, die so ein Projekt haben könnte und bekam innerhalb weniger Tage 5 gute Vorschläge, für die mich auf diesem Wege herzlich bedanken will!
5: Nacht-Hörspiel produzieren, welches man in einem dunklen Wohnzimmer anhören kann
4: Für Blinde ist das Gehör wichtig, im Alltag werden mir mit Lärmkulissen konfrontiert: Gemeinsam mit Blinden Orte der Stille und Ruhe entdecken, gerade in Städten. Wie finden blinde Menschen ruhige Plätze und wie schirmen sie sich gegen übermäßige Geräusche ab ?
3: blinde Sängerinnen und was sie in ihren Texten mitzuteilen haben
2: Blinde musizieren, welche Art Musik sie selbst gestalten, wie sie die Melodiefolge immer gleich wiedergeben können
1: Serie Geräusche-Interpreter: Was Blinde aus Geräuschen heraushören das sich sogar einem Sehenden verschliesst, Spurensuche, Diskussion, Feinheiten, Klangbilder
Bereits vor ein paar Monaten hatte ich brainR ausprobiert.
DissMark II Dissemination, Marketing and Networking Conference & Project Fair
Nächste Woche werde ich ab Donnerstag für ein paar Tage in Tallinn, Estland sein um an der DissMark II Konferenz teilzunehmen. Ich war bereits letztes Jahr als Vortragender eingeladen und werde auch dieses Mal über Web 2.0 in der Projektkommunikation sprechen.

Dissmark II Conference & Fair is a follow-up to Dissmark I Conference & Fair held in October 2006 in Romania, and aims to complement and build on the results of the first Conference thus ensuring continuity of the ideas of the first project. One of the outputs of the first DissMark project is a freeware Dissemination, Marketing and Networking Survival Kit presenting theoretical information and best practices to guide project coordinators and partners towards the successful implementation of their educational aims; the Kit can be viewed at http://www.eeuroinclusion.org/
Darüber hinaus werde ich ein laufendes EU-Projekt der Radiofabrik aus dem SOKRATES-Programm, Aktion Lingua präsentieren.
Kick-off-meeting Daphne-Projekt
Seit gestern läuft das Start-Treffen eines von der Radiofabrik koordinierten Daphne-Projekts. Der Titel lautet “Aussprechen-Ausbrechen” und soll von sexueller Gewalt betroffene Mädchen, Frauen und Jungen ermutigen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Es werden Radiosendungen (Podcasting), Plakate und Folder produziert.
Beteiligt sind Radio Corax in Halle, die “Selbsthilfegruppe Überlebt” in Salzburg und Wildwasser München
Interessant ist, dass die Kommission sinnvolle Änderungen in dem Projekt vor Vertragsunterzeichnung anregte. So ist zum Beispiel ein jugendliches BeraterInnengremium eingerichtet worden, das die Medienprodukte laufend auf ihre Zielgruppenadäquanz prüfen soll. Weiters wird es ein Projektmonitoring durch eine von der Kommission beauftragte Expertin geben. Nachteil der Änderungen war die lange Vorlaufzeit. Von der Antragsstellung bis zum Projektstart sind mehr als 2 Jahre vergangen.
Meine Aufgabe wird die Projektbegleitung sein.

