Das Europäische Jahr des Interkulturellen Dialogs 2008 – Einreichung von Ideen
Bis zum 13. Oktober können Projektideen zum Europäischen Jahr des Interkulturellen Dialogs 2008 eingereicht werden.
Die ständig wachsende kulturelle Vielfalt in unserer Gesellschaft macht einen interkulturellen Dialog unumgänglich. Dabei müssen alle Dimensionen der kulturellen Vielfalt, auch die Religionen und Glaubensrichtungen, berücksichtigt werden. Außerdem muss dieser Dialog nicht nur zwischen den Mitgliedstaaten sondern auch in den Mitgliedstaaten geführt werden. Die Aktionen des Europäischen Jahres sollten insbesondere auf die jungen Menschen ausgerichtet werden und so viele Menschen wie möglich direkt oder indirekt ansprechen. Die Herausforderung besteht darin, dort Dialoge in Gang zu bringen, wo sie etwas bewirken können: in Schulen oder in Bildungs- und Lehrstätten, am Arbeitsplatz und in Freizeit-, Kultur- und Sportstätten sowie in Verbänden.
In der derzeitigen Sondierungsphase möchte die Kommission die Ideen aller möglichen Partner/innen des europäischen Jahres 2008 unter folgenden Gesichtspunkten sammeln: Welche Erwartungen setzt die Zivilgesellschaft in das europäische Jahr? (Inhaltliche Abstimmung der geplanten Aufforderungen zur Einreichung von Projekten, für die Zuschüsse vergeben werden, sowie der Informationskampagne für die europäische Öffentlichkeit;) Gibt es ähnliche oder komplementäre Projektideen? (Herstellen von Kontakten zwischen den Projektpromotern; eventuell Bildung von Partnerschaften)
Die Aufforderung gilt noch nicht für Projektanträge sondern lediglich für Ideen.
FEMtech – Frauen in Forschung und Technologie
FEMtech zielt darauf ab, Rahmen- und Zugangsbedingungen für Frauen in Forschung und Technologie zu verbessern, mehr Frauen für eine technisch-naturwissenschaftliche Berufsentscheidung zu motivieren und ihre Karrierechancen zu erhöhen.
FEMtech geht davon aus, dass eine höhere Repräsentanz von Frauen in diesen Bereichen nicht nur im Interesse der Frauen selbst liegt. Mittelfristig steigt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, wenn sie das volle Potenzial weiblicher Forscherinnen und Technikerinnen nutzen.
Die Palette reicht von strukturellen Neuerungen zB Einführung flexibler Arbeitsplatzmodelle (die übrigens auch Vätern die Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Kinderbetreuung erleichtern können!!) und Sensibilisierungsmaßnahmen (Workshops und Trainings zur Einführung von Maßnahmen zur Förderung der Chancengleichheit) bis hin zu Maßnahmen zur Unterstützung, Beratung und Weiterentwicklung der beruflichen Position von Forscherinnen und Technikerinnen.
Die Höhe der Förderung beträgt maximal Euro 25.000,–, mindestens 30 % der Gesamtprojektkosten müssen als Eigenmittel eingebracht werden.
Eine Einreichung ist laufend möglich.
Europäische Studien – Management von EU Projekten, Magisterstudiengang an der FH Eisenstadt
Die Fachhochschulstudiengänge Burgenland GesmbH bieten ab Herbst 2006 einen neuen Magisterstudiengang “Europäische Studien – Management von EU Projekten” an. Es gibt noch freie Plätze. Die Teilnahme an dem Lehrgang ist studiengebührenfrei.
Lehrgangsinhalte:
Management, Europäisches Recht, Länderstudien, Interkulturelle Handlungskompetenz, Projektstudien, Fremdsprachen
Das neue EU-Bildungsprogramm für Lebenslanges Lernen, neue Programmstruktur
Die neue Programmgeneration, das Europäische Programm für Lebenslanges Lernen, wird den bisherigen Bildungsprogrammen LEONARDO DA VINCI und SOKRATES ab 1. Jänner 2007 nachfolgen und Maßnahmen zur Förderung der beruflichen und allgemeinen Bildung umfassen.
Die neue Programmgeneration soll durch die Förderung des lebenslangen Lernens dazu beitragen, dass sich die Gemeinschaft zu einer fortschrittlichen Wissensgesellschaft mit nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung, mehr und besseren Arbeitsplätzen und größerem sozialem Zusammenhalt entwickelt.
Das neue Bildungsprogramm für Lebenslanges Lernen umfasst vier Unterprogramme: Schulbildung (Comenius), Hochschulbildung (Erasmus), Berufsaus- und Weiterbildung (Leonardo da Vinci) und Erwachsenenbildung (Grundtvig) und wird vervollständigt durch Querschnittsprogramme (politische Zusammenarbeit, Sprachenlernen, IKT, Verbreitung) sowie das Programm Jean Monnet mit Schwerpunkt auf der europäischen Integration.
Der integrierte Ansatz ist so konzipiert, dass er zum Einen die notwendige Kontinuität der in der Vergangenheit erzielten Erfahrungen gewährleistet, zum Anderen die Kohärenz und die Synergien zwischen den konstituierenden Bestandteilen erhöht, um dadurch eine größere und flexiblere Anzahl von Maßnahmen noch effizienter zu unterstützen.
In der nächsten Programmgeneration werden neben den Mitgliedstaaten der EU, den EWR-/EFTA-Ländern und den Kandidatenländern und der Türkei auch die Schweiz und die westlichen Balkanstaaten teilnahmeberechtigt sein.
Die 6,97 Milliarden Euro Gesamtbudget werden wie folgt auf die einzelnen Unterprogramme verteilt (Mindestanteile):
Comenius 13% (1,047 Mrd. Euro) / Erasmus 40% (3,114 Mrd. Euro) / Leonardo da Vinci 25% (1,725 Mrd. Euro) / Grundtvig 4% (0,358 Mrd. Euro)
Die Europäische Kommission plant, im Herbst 2006 eine Vorinformation zum Aufruf zu veröffentlichen, in dem die Prioritäten für die Antragstellung erstmals bekannt gemacht werden. Die endgültige Veröffentlichung des Aufrufes ist für Februar 2007 vorgesehen. Antragsfristen sind für März/April 2007 zu erwarten.
Tiroler Kulturinitiativen / call 2007: Open Space
OPEN SPACE stellt die Frage nach Raum in Bezug auf Kunst und Kultur. Gemeint sind reelle Räume, die dem zeitgenössischen kulturellen Geschehen zur Verfügung stehen (sollten) aber auch gedankliche Räume, die durch Kunst und Kultur eröffnet werden. Von einem erweiterten Kulturbegriff ausgehend, der kulturelle Artikulationen als öffentliche Meinungen versteht, stellt sich auch die Frage nach Öffentlichkeit. Welcher Raum steht für wen oder was zur Verfügung? Wer hat Zugang zu welchen kulturellen Räumen und wer nicht? Wie ist es um virtuelle Räume wie z.B. alternative Medien für die Zeitkultur bestellt? (…)
Welche Kulturformen werden gefördert
- experimentelle, zeitgenössische Kunst- und Kulturformen
- interdisziplinäre Kulturprojekte
- partizipativ angelegte Kulturprojekte
- Kulturvermittlungsprojekte
- Kooperationen zwischen Kulturinitiativen und KünstlerInnen oder VertreterInnen anderer Fachrichtungen
Grundsätzliche Kriterien
- Realisierung des Projektes innerhalb des Kalenderjahres 2007
- Geschlechtergerechtigkeit
- Berücksichtigung antirassistischer und antisexistischer Positionen
- Tirolbezug (z.B. findet in Tirol statt)
Die schriftlichen Einreichunterlagen müssen in 7facher Ausfertigung an das Büro der TKI geschickt werden. Die Einreichfrist endet mit 13. Oktober 2006 (Poststempel). Die offene Jurysitzung findet am 18. November 2006 statt.
Kontakt und Information
TKI – Tiroler Kulturinitiativen / IG Kultur Tirol
Helene Schnitzer und Gudrun Pechtl
Klostergasse 6, 6020 Innsbruck
Fon 0512/586781
office@tki.at
http://www.tki.at/
Informationsseminare EU-Kulturfinanzierung in Deutschland
Ich möchte auf zwei Seminare im Herbst 2006 in Deutschland hinweisen:
Der Cultural Contact Point Germany bietet am 08.09. ein intensives halbtägiges Informationsseminar sowie am 07.09. einen ganztägigen Trainingsworkshop zum Thema europäische Kulturförderung in Bonn an.
Am 17. und 18.11. werde ich am Institut für Kulturmanagement der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg im Rahmen des Kontaktstudiums ein Seminar zum gleichen Thema halten.
4. Call des Österreichischen Musikfonds, Deadline: 6.Oktober 2006
Der vierte Call des Österreichischen Musikfonds startet am 1.August 2006 und läuft bis 6. Oktober 2006 (Datum des Poststempels).
Der Musikfonds ist eine Initiative zur Förderung professioneller österreichischer Musikproduktionen, um damit ihre Verwertung und Verbreitung zu steigern und Österreich als Kreativstandort zu stärken und steht allen musikschaffenden Urhebern, Interpreten, Musikproduzenten, Musikverlagen und Labels offen.
Der Musikfonds fördert Musikproduktionen auf Tonträgern oder sonstigen audiovisuellen Medien, beziehungsweise Musikproduktionen zur Auswertung in neuen Medien. Gefördert werden Albumproduktionen oder Produktionen, die durch ihren Umfang Albumcharakter haben.
Obwohl bisher hauptsächlich sog. Populär-Musik gefördert wurde, ist der Fonds offen für alle Musikgenres.
Towards Framework Programme 7
FP7, the EU’s chief instrument for funding scientific research and technological development over the period 2007 to 2013, is one of the most important elements in realising the Lisbon agenda for growth and competitiveness.
At this more or less comprehensive site one can follow the steps towards Framework Programme 7. FP7 is to be launched at the end of 2006. Calls for proposals under FP7 can be expected not before early 2007.
Subventionsreader
Das Informationsportal www.erwachsenenbildung.at bietet den Subventionsreader, der im März 2005 von Glocalist zusammen gestellt wurde, auf seiner Web-Site zum Download an. Auf 264 Seiten gibt es eine gute Übersicht der österreichischen Förderlandschaft. Zielgruppe sind NGOs, NPOs und sozialökonomische Betriebe.
