Einladung zum 2. EU-Dienstag
Dienstag, 18.12.2007
Der EU-Dienstag ist ein offenes Treffen und bringt EU-ProjektmanagerInnen, Projekt-EntwicklerInnen, UnternehmerInnen, ForscherInnen und sonstige InteressentInnen zum Thema EU-Projekte zum Zweck der Vernetzung und des Erfahrungsaustauschs zusammen.
18.12.2007, 18.30
Franz-Josef-Str. 19/7, 5020 Salzburg
Büro von PROJEKTkompetenz.eu
Special Guest: Mag. Michaela Petz, Leiterin Verbindungsbüro des Landes Salzburg zur EU
Information und Anmeldung sowie Themenvorschläge: http://eudienstag.eu/doku.php?id=18.12.2007
Rückblick: http://eudienstag.eu/doku.php?id=25.9.2007
Veranstaltet wird der EU-Dienstag von PROJEKTkompetenz.eu
www.projektkompetenz.eu
Auf Ihre Teilnahme freut sich das Team von PROJEKTkompetenz.eu
Kunst- und Kulturinnovationsförderung der Stadt Innsbruck
Ich möchte gerne auf eine neue Initiative der Stadt Innsbruck aufmerksam machen.
Die Stadt Innsbruck initiiert mit “stadt_potenziale” einen Fördertopf, der ab Herbst 2007 jährlich ausgeschrieben wird und speziell an der Impulskraft der freien Kulturszenen ansetzt.
Er ist ausgerichtet auf zeitgenössische Kunst- und Kulturarbeit, insbesondere auf experimentelle Projekte, die Kunst als intensive Gesellschaftsforschung mit offenem Ausgang begreifen. stadt_potenziale stellt Finanzmittel für kulturelles „Risiko“ bereit und ermöglicht so künstlerisches Experiment und Kulturforschung.
Gute Sache, allerdings ist das jährliche Gesamtbudget mit € 70.000,– nicht besonders hoch.
Die Einreichfrist ist der 1. Februar 2008.
EU-Projekte: Partner ja oder nein?
Ich habe mir kürzlich das LIFE+ Programm der EU angesehen. Im aktuellen Call mit einer Deadline Ende November 2007 werden grenzüberschreitende Partnerschaften in kritischer Offenheit betrachtet.
Im “General Application Guide” finden sich auf Seite 12 folgende Zeilen:
Projects involving partnerships between beneficiaries are only encouraged when this partnership brings an added value to the project. A meaningful collaboration can be expected for instance when the partnership strengthens the feasibility or the demonstration character of the proposal, its European added value and/or the transferability of its results and lessons learnt.
Overall, the experience of the previous LIFE programmes has shown that multi-beneficiary projects are more difficult to manage and involve higher technical and financial risks. It is therefore strongly advised to keep the number of associated beneficiaries in a proposal to the necessary minimum. It is generally recommended not to involve more than 5 associated beneficiaries in a LIFE+ proposal. Should the proposal involve more, this should be explicitly justified.
There is no obligation to involve associated beneficiaries in a LIFE+ proposal. A proposal that is submitted without any other participant other than the coordinating beneficiary itself is perfectly eligible. On the other hand, a beneficiary should not hesitate to associate other beneficiaries if this would bring an added value to the project.
Die Aussage, dass Projekte mit zahreichen Partnern schwierig zu managen sind und größere Risiken in sich bergen, ist richtig. Allerdings steht sie im Widerspruch zu sonstigen EU-Programmen. Üblicherweise ist die Einbeziehung von Partnern aus verschiedenen EU-Ländern ein Aspekt der “europäischen Dimension” eines Projekts. Daraus eine Änderung der Förderpolitik abzuleiten dürfte allerdings verfrüht sein.
IRIDA – Anerkennungspreis Kulturvermittlung in neuen sozialen Kontexten
KulturKontakt fördert immer wieder innovative Ansätze in der Kulturarbeit. So wurden zum Beispiel die Entwicklung partizipater kultureller Projekte finanziell unterstützt. Nun vergibt Kulturkontakt einen Anerkennungspreis für Vermttlungsprojekte. Nicht viel Geld, aber immerhin ein Signal, dem weitere Initiativen – auch von anderen FördergeberInnen – folgen sollten.
2008 vergibt KulturKontakt Austria erstmals die IRIDA als Anerkennung für neue Ansätze und Projektaktivitäten zur Kulturvermittlung in neuen sozialen Kontexten. Seinen Namen hat der Preis von der griechischen Göttin, die als „Vermittlerin zwischen den Welten“ gilt. KulturKontakt Austria zeichnet mit der IRIDA besonders innovative Vermittlungsaktivitäten an der Schnittstelle von Kultur- und Sozialbereich aus und sensibilisiert dadurch eine breitere Öffentlichkeit für Vorhaben, die Menschen zur kulturellen Teilhabe motivieren. Kunst- und Kulturinstitutionen sollen dabei unterstützt werden, neue Publikumsgruppen für ihre Angebote zu interessieren und sich Kooperationen mit sozialen Einrichtungen zu öffnen.
Die IRIDA ist mit Euro 3.000,- dotiert und wird jährlich für ein bereits realisiertes Kulturvermittlungsprojekt in neuen sozialen Kontexten zuerkannt.
KulturKontakt Austria lädt zur Einreichung von Projekten, die
* im Zeitraum 1.1.2006 – 31.12.2007 in Österreich und
* in Zusammenarbeit mit zumindest einer Kunst- oder Kulturinstitution verwirklicht wurden.Einreichen können gemeinnützige Vereine, Institutionen und Organisationen aus dem Kunst- und Kulturbereich, dem Sozialbereich und dem Wirtschaftsbereich sowie Einzelpersonen. Die Einreichfrist endet mit 31.12.2007 (Datum des Poststempels).
Nationale und regionale Förderungen
Ich möchte gerne auf eine Veranstaltung des Innovationsservice in Salzburg hinweisen, die sich mit nationalen und regionalen Förderungen für Wirtschaft und Wissenschaft befasst.
Veranstaltungen und Seminare – Innovationsservice
Förderinformation aus erster Hand am 15.11.2007
von 14:00 – 17:00 Uhr
Wirtschaftskammer Salzburg
Plenarsaal
Julius-Raab-Platz 1
5027 Salzburg
